Künstlerportrait Sigi Bußinger

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Seit 25 Jahren arbeitet der Münchner Künstler Sigi Bußinger in einem lichtdurchfluteten Glashausatelier in der Hellabrunnerstr. 30.

Als Osram den Hauptsitz noch in der Hellabrunnerstraße hatte, wurde Bußinger’s idyllischer Arbeitsplatz schon mal als geheime künstlerische Abteilung von Osram bezeichnet. Die Nachbarschaft war für den Lichtkünstler von Anfang an wichtig und fruchtbar:

Osram erforscht und entwickelt das Licht – Sigi Bußinger spielt mit diesem Licht.

Seinem leidenschaftlichen Spieltrieb entsprang zuerst ein Frosch, der den Mond fängt.

Weiter folgten leuchtende Tierdarstellungen. Unter anderem „Mlle Filou“ die Fliegenleuchte, welche von Oligo seit Jahren in Lizenz gebaut und vertrieben wird.

Neben diesen tierischen Leuchten für den irdischen Hausgebrauch beschäftigt sich Bußinger auch mit kosmischen Phänomenen. Die Platonischen Körper und Ihre Sternformen faszinieren ihn seit jeher.

Anfangs baute er seine Modelle handlich klein. Im Laufe des künstlerischen Schaffensprozesses wuchsen diese polygonen Körper zu begehbaren Lichträumen an. Seinen Traum im Regenbogen zu baden, verwirklichte er in der Installation „Spirit oft the rainbow“. Diese führte dann 2006 zusammen mit Osram zum ersten gemeinsamen Lichtevent am Münchner Flughafen.

Mit seinem neusten Lichtkunstwerk fliegt Sigi Bußinger mit Unterstützung von Osram in den Weltraum und greift nach den Sternen.

Unser Universum entstand vor 14 Mrd. Jahren mit dem Urknall. Seitdem expandiert es. Es ist ein Ort, in dem ständig neue Sterne entstehen und durch Supernovae wieder vergehen. Dieses Spektakel inszeniert der Münchner Lichtkünstler Sigi Bußinger in Kooperation mit  Osram auf der Luminale 2016.